DECKERS ENGAGIERT SICH FÜR EINE BESSERE ZUKUNFT
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DECKERS ENGAGIERT SICH FÜR EINE BESSERE ZUKUNFT

22 Februar 2021

Zu Ehren des Black History Month und in der Folge der Ereignisse aus dem vergangenen Jahr, als die #BlackLivesMatter-Proteste weltweit das Ausmaß und die Auswirkungen von institutionalisiertem Rassismus bloßgelegt haben, spricht Dave Powers, Vorstandsvorsitzender und CEO von Deckers Brands, über die Notwendigkeit, aktiv gegen jede Form von Diskriminierung vorzugehen.

Sie mahnen bereits seit längerem die Bekämpfung von Rassismus an. Inwiefern hat 2020 das Narrativ verändert?

Die Ereignisse aus dem Jahr 2020 bedeuten, dass das Ignorieren von Intoleranz nicht als Option zur Verfügung steht. Nach dem Mord an George Floyd im Mai und den darauf folgenden sozialen Unruhen habe ich erneut bekräftigt, dass Deckers ein Unternehmen ist, in dem Rassismus keinen Platz hat, und das sich dazu verpflichtet hat, aktiv gegen Rassismus, Diskriminierung und Intoleranz aller Art vorzugehen. Wir haben die Pflicht zu gewährleisten, dass Deckers ein Ort ist, an dem alle respektiert, geschätzt, willkommen geheißen und gehört werden. Dies erfordert ein festes und dauerhaftes Bekenntnis zur Verankerung von Gleichberechtigung, Inklusivität und Vielfalt in das Grundgefüge unseres Unternehmens.

Wie setzen Sie diese Selbstverpflichtung in die Realität um?

Unsere Teams haben aktiv daran gearbeitet, unternehmensweit nachhaltige und sinnvolle Veränderungen zu schaffen. Auf allen Ebenen. In allen Teams. In allen Regionen. Und für alle Mitarbeiter. In allen Teilen unseres Unternehmens haben die Führungskräfte – angefangen bei mir – unseren Mitarbeitern Gehör geschenkt. Wir müssen uns das, was uns aufgrund bestehender Strukturen und systemischer Ungerechtigkeit beigebracht wurde, wieder abgewöhnen. Wir werden eine Umfrage unter unseren Mitarbeitern durchführen, um mehr darüber zu erfahren, welche Eindrücke sie vom Umgang mit Inklusivität und Vielfalt bei Deckers haben.

Erfordert das Engagement für Vielfalt umfangreiche Investitionen?

Ja. Wir investieren beträchtliche Zeit und Ressourcen, um das Programm für mehr Vielfalt voranzutreiben. Die gesamte Geschäftsführung hat an Veranstaltungen zu integrierendem Führungsverhalten teilgenommen, die durch eine von uns beauftragte Beratungsgesellschaft durchgeführt wurden, die uns bei dieser Entwicklung unterstützend und lenkend zur Seite steht. Die Mitglieder unserer Geschäftsleitung nehmen ebenfalls an einer Variante des gleichen Workshops teil. Im Juni letzten Jahres haben wir bei Deckers den ersten Vorstand für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusivität [Director of Diversity, Equity, and Inclusion (DEI)] ernannt; im September letzten Jahres haben wir unseren ersten Manager für DEI ernannt; und wir haben einen eigenen DEI-Leiter für die Region EMEA. Wir erarbeiten gemeinsam eine umfassende globale Strategie für das Unternehmen. Darüber hinaus haben wir über 500.000 US-Dollar an Organisationen gespendet, die gegen systemische Ungerechtigkeiten vorgehen, denen schwarze Menschen in ganz Amerika und anderswo ausgesetzt sind – wie etwa an die NAACP, die ACLU und die Tides Foundation zur Unterstützung des Black Lives Matter Support Fund.

Verändert sich Ihr Ansatz zur Neueinstellung und Schulung von Mitarbeitern?

Wir führen derzeit Schulungen zu integrativen Interview- und Auswahlpraktiken ein und stärken unser wertvollstes Kapital: unsere Talente. Wir haben ein umfassendes Audit durchgeführt, um kritische Punkte im Entscheidungsprozess zu identifizieren, die sich auf das Repräsentanzniveau auswirken, und wir werden Maßnahmen ergreifen, um eventuell von uns festgestellte Lücken zu schließen. Wir haben unser LEAD-Team ins Leben gerufen, das als Beratungsgremium für DEI-Angelegenheiten dient, sowie auch eine regionale Taskforce in der Region EMEA. Zudem haben wir über 100 Mitarbeiterbotschafter aus unseren Niederlassungen auf der ganzen Welt, die sich freiwillig zur Teilnahme an unseren Workforce-, Workplace- und Marketplace-Ausschüssen bereit erklärt haben, um Beiträge zu DEI-bezogenen Initiativen zu leisten. Wir haben ein Rahmenwerk für Mitarbeiterressourcengruppen [Employee Resource Groups (ERGs)] eingeführt, damit Mitarbeiter mit gemeinsamen Interessen zusammenkommen und unkompliziert ERGs gründen können. ERGs tragen entscheidend dazu bei, Bewusstsein, Respekt und Eingliederung am Arbeitsplatz zu fördern. Wir sind stolz darauf, dass in den ersten drei Monaten seit der Einführung unseres Rahmenwerks bereits Mitarbeiter zusammengekommen sind und fünf verschiedene ERGs gebildet haben.

Haben Sie Partner, die Sie in Ihren Bemühungen um die Erreichung Ihrer Ziele unterstützen?

In den USA arbeiten wir partnerschaftlich mit den historisch afroamerikanischen Colleges und Hochschulen [Historically Black Colleges and Universities (HBCUs)] und mit lokalen wie nationalen Berufsverbänden zusammen. Ähnliche Partnerschaften prüfen wir in unseren anderen Regionen. Ziel ist, den Pool zu erweitern, aus dem wir Talente für das Unternehmen beziehen. Wir schaffen Möglichkeiten für die unglaublichen Talente, die wir bereits für uns gewinnen konnten, und planen, ein Pilot-Weiterbildungsprogramm für unsere Teams in allen Bereichen – vom Einzelhandel über die Vertriebszentren und den Bereich Kundenerfahrung bis hin zur Konzernverwaltung – zu starten. Außerdem testen wir gerade ein globales Mentorenprogramm, um unseren Talenten mehr Gelegenheiten zu Vernetzung und Engagement zu eröffnen.

Haben Sie in Sachen Vielfalt noch einen langen Weg vor sich?

Wir sind stolz darauf, dass Personen aus unterrepräsentierten Gruppen (einschließlich im Hinblick auf die ethnische Herkunft und die sexuelle Orientierung) im Vorstand von Deckers mit 60 % vertreten sind. Uns ist jedoch auch bewusst, dass diese Repräsentanz auf höheren Führungsebenen innerhalb des Unternehmens erheblich geringer ist. In den USA haben wir zu 15,0 % BIPOC (Black, Indigenous, People of Color - Schwarze, Indigene und Menschen anderer Hautfarbe) auf Direktionsebene und darüber. Wir werden uns daher verpflichten, dort auf diesen Ebenen bis zum Jahr 2027 einen Anteil von 25 % BIPOC zu erreichen. Dafür werden wir uns selbst zur Rechenschaft ziehen, indem wir jährliche Updates über unsere Fortschritte auf dem Weg zu diesen Zielen herausgeben.

Wir können die Zustände nicht länger ignorieren, weil sie uns unangenehm sind. Wir können nicht so tun, als gäbe es keinen Rassismus, oder als blieben unsere Gemeinschaften davon weltweit unberührt. Denn das stimmt nicht. Wir alle haben die Pflicht, Präsenz zu zeigen und gegen diese Situation anzugehen. Wir müssen die Vorteile unserer Privilegien dazu nutzen, den Menschen um uns herum zu helfen. Wir müssen lernen, Verbündete zu sein. Je mehr gemeinsame Perspektiven wir haben, desto besser können wir sein.

Auf dem Weg nach vorn und in Solidarität. #BetterTogether #BlackLivesMatter

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